Safer Sex mit PrEP: Praktische Gewohnheiten, die weiterhin zählen
PrEP ist ein mächtiges Werkzeug zur HIV-Prävention. Aber es ist kein Freifahrtschein — sondern ein Teil einer größeren, persönlichen Schutzstrategie.
Regelmäßige STI-Tests
Das Monitoring bei PrEP beinhaltet alle drei Monate einen STI-Test. Das ist nicht nur eine formale Pflicht — es ist einer der wichtigsten Teile des Safer-Sex-Pakets für PrEP-Nutzende. Wer früh testet, kann früh behandelt werden und gibt nichts weiter.
Impfungen
Für Menschen, die sexuell aktiv sind, gibt es mehrere Impfungen, die Sinn machen:
- Hepatitis A und B: Wird für MSM empfohlen und ist oft Teil der PrEP-Vorbereitung.
- HPV-Impfung: Schützt vor bestimmten Krebsvorstufen und Genitalwarzen — in Deutschland auch für Erwachsene bis zu einem bestimmten Alter empfohlen.
- Mpox: Seit dem Ausbruch 2022 wird die Impfung für MSM mit erhöhtem Risiko in Deutschland empfohlen und ist in vielen Regionen verfügbar.
Kommunikation mit Sexpartner:innen
Es muss kein großes Gespräch sein — aber das Thema HIV-Status, PrEP und Testing anzusprechen kann beiden Seiten Sicherheit geben. „Ich mache regelmäßig Tests" oder „Ich bin auf PrEP" ist eine Form von Fürsorge, die viele als entlastend erleben.
PEP — die Notfalloption
PEP (Post-Expositions-Prophylaxe) ist eine Notfallmaßnahme für den Fall, dass ein konkretes HIV-Expositionsrisiko bestand und PrEP nicht vorhanden war oder nicht korrekt eingenommen wurde. PEP muss innerhalb von 72 Stunden begonnen werden und ist kein Ersatz für PrEP.
Das Gesamtbild zählt
PrEP, regelmäßige Tests, Impfungen, offene Kommunikation — das zusammen ergibt ein Schutzpaket, das funktioniert. Kein einzelnes Element muss perfekt sein, damit das Gesamtbild gut ist.
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